Wow, es ist 2018! 2018 – wie das klingt. Ich bin 1988 geboren. Lange her. Der Jahreswechsel ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes für mich. Nicht etwa wegen der tollen Silvesterparty oder weil in meinem Fall mit dem Jahreswechsel auch immer ein neues Lebensjahr anbricht. Nein, besonders ist es, weil meine Stimmung jedes Jahr ganz anders ist. Die Voraussetzungen andere sind. Und, weil nun all das, bei dem man letztes Jahr immer gesagt hat „Das kommt nächstes Jahr“ direkt vor einem steht. Plötzlich ist alles ganz nah. Die Schuleinführung der Nichte, der 30. Geburtstag, die berufliche Veränderung, die Weltreise. All das, was noch vor einem Tag „im nächsten Jahr“ stattfand ist plötzlich dieses Jahr.

Möge die Sache mit den guten Vorsätzen auch noch so abgedroschen klingen – für mich bedeutet ein neues Jahr auch immer eine neue Chance, mich oder etwas in meinem Leben zu verändern. Und deshalb habe ich Spaß daran, mir etwas vorzunehmen. Es ist schon klar, dass nichts daraus wird, wenn man sich in der Silvesternacht noch schnell einen guten Vorsatz aufsagt, ohne jemals intensiver darüber nachgedacht zu haben. Sich vorzunehmen, dass man im neuen Jahr auf jeden Fall mehr Sport machen möchte, geht immer und vielleicht klappt es sogar. Aber die Ziele müssen schon etwas konkreter sein, damit man sie wirklich verfolgen kann. Noch vor der Zielsetzung kommt aber der Wille, der echt sein muss.

Gestern nutzte ich meinen Neujahresspaziergang im Taunus dafür, darüber nachzudenken, was das neue Jahr alles mit sich bringt und was ich mir tatsächlich vornehme. Anders, als es die meisten tun, finde ich es nicht schlimm, wenn man erst am 1. Januar anfängt, sich über gute Vorsätze Gedanken zu machen. Ich bin auch nicht abergläubisch. Aber Realist. Und als Realist weiß ich, dass meine guten Wünsche nicht einfach mit dem Ausspruch in der Silvesternacht in Erfüllung gehen, sondern ich etwas dazu beitragen muss. Während ich also sinnierte, fielen mir viele Dinge ein, auf die ich mich wahnsinnig freue und ich kam ein wenig davon ab, zu überlegen, was ich eigentlich konkret verändern will. Allerdings fiel es mir anschließend leichter, eigene Vorsätze aus diesen Vorfreuden abzuleiten.

Und, weil ich diese Herangehensweise echt gut fand, erfahrt ihr hier anhand von fünf Dingen, wie man aus Vorfreuden Vorsätze macht:

1. Den Frühling genießen

Die Tage werden bereits wieder länger, die Sonne lässt sich häufiger blicken und eigentlich sind es nur noch knapp zwei Monate, bis man endlich offiziell sagen darf: „Es ist Frühling“. Ich liebe diese Jahreszeit, weil alles blüht, weil die Temperaturen milder werden und weil endlich wieder Tische und Stühle auf die Straßen gestellt werden. Ich freue mich auf Fahrrad fahren ohne Handschuhe, den gelben Frühlingsmantel, den ich letztes Jahr gekauft habe und auf das erste Frühstück auf dem Balkon. Apropos. Mein guter Vorsatz lautet: Balkon bepflanzen und zwar gründlich!

2. Freunde treffen

Vorgesorgt: Bereits letztes Jahr habe ich einige Verabredungen für dieses Jahr gemacht. Seit einigen Jahren haben sich auch Rituale eingeschlichen – beispielsweise der alljährliche Bordeaux-Urlaub. Da meine Freunde nicht alle am gleichen Ort wohnen, kam es schon häufiger vor, dass ich einige von ihnen ewig nicht getroffen habe. Es kam auch vor, dass manche Freundschaften „eingeschlafen sind“.  In einigen Fällen musste ich das akzeptieren – manchmal trennen sich die Wege im Leben eben. Aber fehlende Zeit ist für mich kein Argument. Wenn man Freundschaften pflegen möchte, dann setzt man seine Prioritäten so, dass es Platz dafür gibt. Das ist einerseits ein Appell und andererseits mein Vorsatz. Einige Verabredungen stehen schon und ich habe  mir fest vorgenommen, eine ganze Reihe von Freunden in diesem Jahr zu besuchen oder einzuladen. Auch dich, Marie und dich Madeleine! 🙂 Dabei freue ich mich übrigens, ganz nebenbei, auch auf die tollen Städte, in denen meine Freunde wohnen.

3. Reisen beschreiben

Natürlich sind für 2018 auch wieder einige Reisen geplant. Die Zeiträume wurden bereits vorsorglich Ende 2017 geplant und sind schon weitestgehend vom Arbeitgeber genehmigt. Nun steht die Reiseplanung bevor. Einige Reisewünsche gibt es schon, aber dieses Jahr werde ich nicht alle davon schaffen. Deshalb werde ich noch heute eine Lostrommel basteln, in der alle Reiseziele gesammelt und aus der dann einige Ziele gezogen werden. Mein Vorsatz: Mehr Reiseberichte schreiben und meinen Blog ausbauen! Im letzten Jahr habe ich damit angefangen und gemerkt, dass es nicht nur Spaß macht und eine schöne Urlaubserinnerung ist, sondern auch nützlich für andere, die genauso gerne ausgefallene Trekking-Reisen unternehmen wie ich.

4. Schwimmen

Hier steckt in der Vorfreude auch schon der halbe Vorsatz. Ja, ich freue mich auf das Schwimmen in Pools, Hallen- und Freibädern und vor allem im Meer. Zufällig habe ich zum Geburtstag nicht nur eine Bäderkarte, sondern auch eine Schwimmbrille bekommen. Also lautet der Vorsatz für 2018: Endlich die Schwimm- und Tauchskills verbessern!

5. Vespa fahren

Seit fast zwei Jahren ist mein Freund stolzer Besitzer einer Vespa und ich stolze Mitfahrerin. Bald beginnt die Vespa-Saison und ich freue mich schon, mit Schwimmsachen oder Picknick-Korb endlich wieder loszudüsen. Mein Vorsatz: endlich auch mal selber fahren. 🙂

Natürlich habe ich mir noch mehr Sachen vorgenommen, aber nicht alles wird hier verraten. Eins noch: Mehr Briefe schreiben möchte ich. Und einen Füller benutzen. Und..und..und.Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2018 und freue mich, wenn ich zum Nachdenken anregen konnte.

Posted by:mahafernnah

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